Firmenbanner

Beispielhafte Untersuchung auf bauschädliche Salze. 

Altbausanierungen

KMB-Spritzabdichtung ab sofort
mit im Programm


Objektreport: EFH in Daun/Eifel

KMB-Abdichtungen unterliegen in ihrer Verarbeitung den „Richtlinien für die Planung und Ausführung von kunststoffmodifizierten Bitumendickbe-schichtungen“, Herausgeber „Deutsche Bauchemie“

Unterschieden werden in der Wasser-beanspuchung die Lastfälle

  1. Bodenfeuchte und nichtstauendes       Sickerwasser (Teil 4)
     
  2. Zeitweise aufstauendes Sickerwasser und von außen drückendes Wasser (Teil 6)

Als Untergründe für KMB-Abdichtungen
eignen sich:

Hochloch- und Vollziegen,
Hohlblöcke, Vollsteine, Hüttensteine,
KS-Mauerwerk, Schalungssteine aus
Beton, Leichtbeton, Putz der
Mörtelgruppe P II, III,
Beton/Stahlbeton, Porenbetonsteine,
Mischmauerwerk, WU-Beton,
Perimeterdämmung,
Polysterolschalungssteine

Vorteile von
Remmers-KMB-Abdichtungen
sind:

  • Auf feuchten Untergründen
    applizierbar
  • Hohe Druckbelastungen
  • Für keinen Lastfall
    Verstärkungseinlagen erforderlich
  • Schnelle Trocknung
  • Hoher Trockenrückstand 90 %
  • Umweltgerecht: lösemittelfrei
    und grundwasserverträglich
  • Beständig gegen aggressive
    Stoffe nach DIN 4030
  • Höchste Sicherheit durch sehr
    gute Verbundhaftung der
    einzelnen Systeme
    untereinander

Allgemeine Vorarbeiten:

Untergründe müssen fest, tragfähig, frostfrei und frei von trennenden Substanzen (Trennmittel, Staub, Schmutz,etc.) sein. Bei der Wischprüfung dürfen sich keine  Bestandteile vom Untergrund lösen. Hohlstellen sind zu beseitigen. Der Unter-grund muss frei von Graten oder scharf-kantigen Unebenheiten wie z.B. Mörtel-, Betonüberständen oder Steinversätzen sein. Saugfähige Untergründe dürfen mattfeucht aber nicht glänzend nass sein. (Benetzungsprobe) Wasser darf nicht abperlen. Unterbetone/Sauberkeitsschich-ten müssen mindestens der Festig-keitssklasse C 25 entsprechen und aus-reichend bemessen sein. Bei der nach-träglichen Instandsetzung ist das WTA-Merkblatt 4-6-98 mitgeltend.

Innenecken und Wand/Bodenanschlüsse sind als Hohlkehlen auszubilden mit geeigneten, kunsstoffmodifizierten Mörteln oder Mörtelgruppe III als Flaschenkehle (Radius max. 4-6 cm)

Hohlkehlen aus KMB-Material dürfen einen Radius von 2 cm nicht überschreiten. Kanten sind zu fasen.

Vorarbeiten bei Mauerwerk:

Nach DIN 1053-1 müssen Stoßfugen von mehr als 5 mm von außen vermörtelt oder verschlämmt werden.
Bei Mauerwerk aus haufwerksporigem Leicht- oder Betonsteinen ist eine Kratz-spachtelung vorzuschalten. Die Kratz-spachtelung muss vor dem nächsten Auftrag soweit getrocknet/abgebunden sein, dass sie durch den darauffolgenden Auftrag
nicht beschädigt wird. Ggfls. sind vor dem Auftragen geeignete Voranstriche in Ab-hängigkeit vom gewählten System
aufzu-tragen.

Anforderungen an den  Ausführenden:

Die Ausführung von Abdichtungsarbeiten erfordert besondere Fachkenntnisse. Die
Arbeiten müssen deshalb von qualifizierten Verarbeitern vorge-nommen werden, die beispielsweise an dem Lehrgang
„Herstellen von Abdich-tungen aus kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen“ mit Erfolg teilgenommen haben.

Entsprechend der Lastfallgruppe sind
Mindesttrockenschichtdicken einzuhalten

Fr Lastfall 1: (DIN 18195 T. 4+5) 3 mm
Fr Lastfall 2  (DIN 18195 T 6)      4 mm

Die Aufträge sind in 2 Arbeitsgängen zu
applizieren.

Wird gemäß DIN 18195- Teil 6, Ausgabe 08-2000 die Einbettung einer Verstär-kungslage gefordert, ist dieses Armierungsgewebe in die erste Lage einzuarbeiten. Über Elementfugen ist dieses Gewebe grundsätzlich vorzusehen.

Für druckwasserdichte Anschlüsse von Kunststofflichtschächten sind die je-weiligen Zulassungen der Hersteller zu beachten!

Durchdringungen wie Rohrdurchführungen oder Hausanschlussleitungen sind beim Lastfall „Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser“ hohlkehlartig an die Durch-dringung anzuarbeiten. Eine ausreichende Haftung zwischen KMB und Durchdringung ist zum Beispiel mittels Aufrauen der Oberfläche der Durchdringung sicherzu-stellen. Es könne auch Durchdringungen mit Klebeflanschen eingesetzt werden.

Punkt- und Linienlasten sowie Belastungen, die die Funktionsfähigkeit der Abdichtung durch Eindrücken beeinträchtigen, sind zu vermeiden.

Materialien für Schutzmaßnahmen und/oder Schutzschichten müssen mit der KMB verträglich sein. Durch Gleitschichten ist sicherzustellen, dass keine Bewe-gungen aus dem Erdreich auf die KMB übertragen werden.

Schutzschichten können auch aus Wärmedämmmaterialien bestehen bzw. als Dränschichten- die Eignung nach DIN 4095 vorausgesetzt- eingesetzt werden.

Schutzschichten dürfen bei der Verfüllung nicht beschädigt werden. Mit der Abdich-tung verbundene Schutzschichten dürfen sich durch das Verdichten des Erdreiches nicht bewegen.

Für Verfüllarbeiten gilt DIN 4095. (Dränung zum Schutz baulicher Anlagen)

Kratzspachtelung  bei porösem Mauerwerk oder Unebenheiten, gemäß der Richtlinie für KMB

IMG_5501

Fertiggestellte Abdichtung mit Remmers DS-System-schutz gemäß DIN 18195 Teil 10 und oberem Abschluss mit einer gemäß DIN 18195 T.10 mit oberer Wand-anschlussschiene mit gleichzeitiger Putzanschluss-möglichkeit. (Eigenprofil)

Eigentliche KMB-Abdichtung für den Lastfall 4

Nach Aushärtung der Abdichtung vorhängen eines Drän- und Anfüllschutzes nach DIN 18195 T.10 mit Wandanschlussschiene, eindichten der Kellerlichtschächte mit Entwässerungsanschluss, verlegen der Drainage mit Vliesabdeckung und setzen von Spülschächten an Gebäudeecken.

Altbau

Schadenfall:  

Abgelöste Putzschicht durch Hinterfeuchtung und fehlender Grundierung.

Die vorgefundenen Pordrän Platten wurden in die noch frische KMB-Abdichtung gedrückt.
Dadurch hat sich die Schichtdicke der KMB teilweise auf Null reduziert. Anstehendes Sickerwasser ist eingedrungen.
Besonders im Sohlbereich kommt es zu starken Durchfeuchtungen bis zur Innenseite der Kellerwoh-nung.

Nach dem Freilegen der Kelleraußenwände werden die Wandflächen zunächst mittels Hochdruckreiniger gesäubert. Lunker-stellen und offene Fugen geschlossen und die bitumiösen Altflächen zur Auf-nahme der neuen Abdichtung systemkonform grundiert. Auf den Sockelübergang Boden-platte/Fundament ist be-sonders zu achten.

Nach kompletter Ablösung der Altabdichtung, Abtrocknung und Sockelvorbereitung wir die Kellerwandfläche mit einer neuen KMB-Abdichtung unter Einbeziehung der Hausan-schlussdurchdringungen und der Kellerlichtschächte be-schichtet.

Nach Abtrocknung der KMB-Abdichtung wird eine Perimeter-dämmung mit gleichem KMB-Material ver-klebt und eine Drain- und Schutzmatte nach DIN 18195 Teil 10 vorgehängt. Den ober-seitigen Abschluss bildet eine Wandanschlussschiene aus Aluminium.
Die Drainage wird vor der Verfüllung entsprechend DIN 4095 mit Spülschächten an den Gebäude-ecken neu verlegt.

Die Drainage wird vor der Verfüllung entsprechend DIN 4095 mit Spülschächten an den Gebäudeecken neu verlegt

Nachträgliche KMB-Abdichtungen

Schadensbild bei Verwendung von Onduline Well-Platten

 

Schadensbild bei nicht vorhandener Grundierung der KMB-Abdichtung und nicht systemkonformen Kleber der Perimeterdämmung

Komplizierte Abdichtungsarbeiten gegen Fels in Limburg (Kloster Bethlehem)

teilweise drückende Wasserbelastung durch wasserführenden Felshorizont

 

Beton-Wandscheibe aus wasserundurch-lässigem Beton.

(WU - Konstruktion)

 

Zunächst werden Gerinne mit Beton- Zementmörtel hergestellt, um ankommendes Oberflächenwasser gezielt nach erfolgter Abdichtung mit Dichtungsschlämmen, KMB-Dickbeschichtung und Schutzlage in vorbereitete Ablauftrichter abzuführen

Zum Teil werden mit Diamantsägen Ablaufrinnen im Fels hergestellt.

 

Baustelle Limburg/Lahn Stadtmitte:

Hier kam es bei Baugrubensicherungsarbeiten zu einer Fehlbohrung, wobei die städtische Zisterne unterhalb einer Tiefgarage angebohrt und ca. 80 000 ltr. Wasser in die Baugrube liefen.

Die Folge waren Feuerwehreinsatz und die Frage: Wie bekommen wir das Loch dicht? Versuche durch eine eingebrachte „Blase“ als vorläufige Lösung scheiterten mehrmals, da durch Regenfälle bedingt immer wieder der Wasserdruck so stark anstieg dass sich die „Blase“ herauspresste und es  mehrmals wieder zu Wassereintritten kam. Die Zeit drängte, da die Wände des Tiefgeschosses betoniert werden sollten.

Die Lösung:

Mit „kleinem Geld“ konnte in Zusammenarbeit mit speziellen Zulieferern die Bohrung innerhalb kürzester Zeit dauerhaft und mit langjähriger Garantie geschlossen und die Bauarbeiten  sorglos fortgeführt werden.

Schadensursache:

Fehlerhafte Abdichtung eines Außentreppenhauses.

Schadensursache: Falsches Konzept für eine Negativabdichtung brachte nicht den erhofften Erfolg. Eine Verpressung mit PUR-Harz blieb erfolglos.

Fazit:

Zur richtigen Vorgehensweise gehört das richtige Produkt!

Richtige Vorgehensweise: Mineralische Innenabdichtung mit Dichtungskehle

Holzverkleidungen im Keller kaschieren den Schaden, stellen aber keine Lösung dar. Hinter solchen Luftschichten können Schimmelpilzschäden entstehen, die die Gesundheit gefährden können.

 

   Negative Kellerabdichtungen (Innenabdichtung)

Schadensfall: Altbaukeller

Durch die Feuchtebelastung entstehenden Salzausblühungen, Putzschädigung und Schimmelpilzbefall schränken eine Nutzung des Kellers deutlich ein

Schritte der Kellersanierung

Nach erfolgter Innenabdichtung der Wände mit flexiblen mineralischen Dichtschlämmen (Remmers Kellerinstandsetzungssystem).

Zu sehen sind die negativ abgedichteten Kellerwandflächen.

Schadenfall:
Eindringende Feuchtigkeit im Sockelbereich

Schadensbehebung durch Negativabdichtung auf der Innenseite in Sockelhöhe- bis über die Horizontalsperre im Mauerwerk

Häufige Schadensfälle:
Nicht fachgerecht eingedichtete Hauseinführungen

Nach Entfernung der äußeren Schutzschicht wird die schadhafte Stelle komplett nach systemkonformer Vorbereitung neu mit KMB überarbeitet. Auf die Eindichtung der Hauseinführungen wird besonders geachtet. Auch hier gelten die Vorgaben der Ausführungsrichtlinie.

Häufiger Schadenfall:

Feuchte Innenwände im Kelleraußentreppenbereich

Schadensbild:

An diesem Objekt kam es seit Neubaufertigstellung verstärkt zu Ausblühungen und Schimmelbildung auf der Innenseite der Kellerwände im Anschlussbereich der Kelleraußentreppe.

Schadenursache:

Grundsätzlicher Planungsfehler.

1.) Besonders wenn Kellerwände mit außenseitigen Oberflächenabdichtungen versehen werden oder wenn mit großen Gebäudesetzungen zu rechnen ist, sollte die Kelleraußentreppe unabhängig von der Kellerwand aufgelagert werden.

2.) Bei Kellerwänden mit außenliegenden Oberflächenabdichtungen sollte die Kellertreppe erst nach Abschluss der Abdichtungsarbeiten hergestellt werden. Sie ist unabhängig von der Kellerwand aufzulagern und durch eine mind. 2 cm breite Fuge von der Wand zu trennen.

3.) Erdberührte Kellertreppen sollten möglichst aus WU-Beton hergestellt und entsprechend dem zu erwartenden Erdruck bemessen werden.

4.) Die Treppenoberfläche sollte ein geringes Gefälle (ca. 1%) von der Kellerwand weg erhalten.

5.) in einer mind. 30 cm breiten Zone über dem Treppenlauf sind an den Wandflächen die für Sockelzonen geeignete Materialien zu verwenden.

6.) Auf die sorgfältige Verfüllung der Arbeits- und Hohlräume mit nichtbindigem Verfüllmaterial (z.B.Kies) ist besonders zu achten. Bei bindigen Böden müssen ggfls. vorgesehene Dränmaßnahmen den Bereich der Kellertreppe mit erfassen, wenn nicht Abdichtungsmaßnahmen gegen drückendes Wasser getroffen wurden.

Schadenbeseitigung

Die Sanierung wäre unter den gegebenen Umständen nur sehr aufwändig  unter hohem, unverhältnismäßigem Kostenaufwand durch eine komplette Freilegung der Umfassungswände mit Sanierung der Abdichtung und Drainung, fachgerechter neuer Mauerabdeckung und wannenartiger Innenabdichtung des Kellerabganges möglich gewesen.

Da die Außentreppe wenig benutzt wurde entschied sich der Bauherr stattdessen für den kompletten Abriss der Außentreppe, Schließen der Außentür, Neuabdichtung, Drainung, Perimeterdämmung und Lichtschachtmontage mit Entwässerung.

 Die Verfüllung der Arbeitsräume erfolgte mit einem Lavadrän- Gemisch.

Weitere Tätigkeitsfelder von uns sind: